CSU-Innenminister fordert stärkere Überwachung von WhatsApp

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Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann fordert eine stärkere WhatsApp-Überwachung.

Zur digitalen Überwachung von Kriminellen und verdächtigen Personen dürfen laut Telemediengesetz in Deutschland nur SMS nachverfolgt werden. Kommunikationswege über das Internet sind durch das Recht auf Privatsphäre geschützt.

WhatsApp

Dies will Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ändern. Laut einem Bericht des Focus fordert der Politiker für die Zukunft eine andere Herangehensweise.

Deutschland braucht eine „cyberfähige Polizei“

Es sei ein „Unding“, dass WhatsApp-Nachrichten nicht überwacht werden – Deutschland brauche endlich eine „cyberfähige Polizei“. Wie genau und auf welcher Rechtsgrundlage er dies zu erreichen glaubt, sagte Herrmann nicht.

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Eure Meinung? Sollten WhatsApp Nachrichten von der Polizei überwacht werden?

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  • o.wunder

    Inhaltlich nicht, aber Verbindungsdaten wie bei Telefon – so fände ich das ok.

    Inhaltlich dürften sie auch kaum dazu in der Lage sein, wenn die Chats verschlüsselt sind.

  • Özcan

    Mir egal hab nix zu verheimlichen ? und wenn dann Sims ich bestimmt nicht über whatsapp oder sonst wo! Wenn dann persönlich ?

  • iMag

    Das ist ja wirklich eine Superidee! Wenn ich ein Terrorist wäre und einen Anschlag durchführen wollte, würde ich meine Pläne natürlich auch ganz locker im Klartext mit meinen Mitverschwörern auf WhatsApp durchdiskutieren, damit Herr Herrmann zu einem Fahndungserfolg kommt ?. (Ironie off) Engel Aloysius verlass endlich Deinen gemütlichen Platz im Hofbräuhaus und überbringe der bayerischen Regierung den göttlichen Ratschlag! ?

    • Norbert

      Naja, es gibt ja auch dumme „Terroristen“. Die darf man gerne auch fangen . Siehe den Hacker-Angriff auf die Telecom, die waren -zum Glück!!!- auch zu doof. ICH habe kein „WhatsApp“, aber unabhängig davon, sollen sie doch kontrollieren … Wäre ich „pöööse“, würde ich jetzt sagen „sollen die doch an der Datenflut ersticken“. Andererseits: sollte dadurch-und sei es nur ein glücklicher Zufallstreffer- auch nur EIN Anschlag verhindert werden können, war es schon gut . Ist doch ganz typisch/normal : wenn was passiert ist, zetern wieder ALLE „wozu haben wir Polizei etc., wenn die das nicht verhindern konnten ? Wozu zahlen wir Steuern für die ? etc. …..“ „Es einem Jeden recht getan, ist eine Kunst, die ……“ ?

      • iMag

        Haben sie denn die „Spitzbuben“, die die Telekom-Router lahmgelegt haben, schon erwischt? Ist da was an mir vorbeigegangen, weil ich darüber nichts gelesen habe. – Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wirklich gewiefte Terroristen sich im Klartext bei WhatsApp über Anschlagspläne unterhalten. Die werden schon andere Wege der Kommunikation nutzen. Außerdem, solange weiterhin aus Kostengründen bei der Polizei Personal abgebaut wird, nützt die beste Überwachung auch nichts. Da müsste erstmal gewaltig in Personal und vielleicht auch Equipment (Computer etc.) investiert werden. Aber das ist auch ein weites Feld, über das man stundenlang diskutieren könnte. – Ich nutze WhatsApp übrigens auch nicht. Es gibt ja noch andere Messenger.

        • Norbert

          „Erwischt“ wurde noch niemand . Es wird gemutmaßt, dass die Attacke aus Russland kam. ICH bezweifelte das, wenn DIE so was machen, dann gibt es nicht so Fehler . Man wird sehen … Mehr Polizei/besseres Equipment ? Von mir aus gerne ! Nur, DAS „kostet“ … Auch da wird wieder das große „Gezetere“ los gehen. Schäuble will seine „schwarze Null“ . Wenn er dem einen Ministerium mehr gibt, muss er beim anderen kürzen . Da beißt sich die Katze in den Schwanz ?

          • iMag

            Das meinte ich, als ich meinen letzten Kommentar schrieb.

          • Norbert

            Hab Dich schon verstanden … ?

  • Kartoffelsack

    Gewünscht ist wohl eher der allgemeine Freibrief alles und von jedem mitzuloggen, den genau wie bei der NSA steht jeder jederzeit unter Generalverdacht.

  • Nullvektor

    Wahlkrampfgeschwurbel. Kriminelle, die jedes Jahr milliardenhohe Schäden verursachen, brauchen weder SMS noch Whatsapp dazu. Ansonsten weiß jeder mittelmäßig begabte Nutzer, wie geheime Nachrichten geheim bleiben. Es geht mal wieder auch um anlasslose Generalüberwachung.

    • Norbert

      Welches „Wahlkampfgeschwurbel“/welche „Kriminelle“ meinst Du denn KONKRET ? „Butter bei die Fisch“, nenne „Ross und Reiter“ …. ? Du hättest meinen HÖCHSTEN Respekt, wenn Du jetzt nachweisbare Fakten lieferst ! Mal sehen …

      • Nullvektor

        Aktienindex-Manipulationen/ Cumex-Geschäfte ein Begriff (letztere offiziell Grauzone)? VW & Konsorten ein Begriff? Und Wahlkampf? Schon lange im Gang. Man versucht den äußersten rechten Rand des Politspektrums abzugrasen, kann aber nicht einmal vorhandene Daten zielgerichtet auswerten (s. NSU-Prozess).

        • Norbert

          Ja, natürlich läuft nicht alles rund/gibt es Verbessungsbedarf . Keine Frage ….. Aber daran scheint man ja zu arbeiten . Die Ergebnisse/Erfolge können wir erst danach beurteilen oder auch VERurteilen ….. Und JA ! Sogar wir dooofen Münchner kennen VW etc. …..

  • Löwe

    Also die Forderung ist schon ok, dass Messanger genauso gesetzlich geregelt werden wie SMS. Ob es was bringt ist nochmal eine ganz andere Frage… gerade bei verschlüsselten Diensten. Aber zumindest erfährt wann dann ‚wer mit wem und wann‘. Somit Antrag stattgegeben von meiner Seite!

  • Convex

    Was issn das für an Hansi? Joachim Herrmann? Noch nie gehört!
    Will sich mal wieder jemand von der alten Liga wichtig tuen, greift man natürlich ein halbwegs aktuelles Thema auf und schreit mal ganz laut…
    als ob die politdödels nichts wichtigeres zu tun haben. Hauptsache wir können alle lesen was unser böser Nachbar mit seiner Frau über WhatsApp so am Tag schreibt….
    bei Facebook und co kommt man anscheinend nicht weiter also versuchen wirs jetzt mal bei WhatsApp… so kommt mir das vor!
    Und klar, ne cyberpolizei gaaanz wichtiges Thema besonders wenn der Bund genau da spart wo dieses Thema seinen Anfang nehmen könnte…
    Beispiel gefällig?
    Ein freier IT Berater auf dem sicherheitssektor verdient am offenen freien Markt ca. 50-80€ die Stunde. Bekommt man Projekte solcher natura angeboten wo der Bund der Auftraggeber ist liegen die Stundensätze bei 30-maximal 40€ und man muss eine Sicherheitsüberprüfung mindestens Ü2 über sich ergehen lassen… da sagt jeder Spezialist „nein danke“

    • sunny

      Wenn man es sich leisten kann, kann man natürlich dankend ablehnen.
      Wenn die Bundesregierung im Laufe der Jahre Beträge im mittlerweile Milliardenbereich für Berater ausgibt, muss man das in irgend einer Art und Weise auch dem gegenüber rechtfertigen, der dafür aufzukommen hat und das ist gewöhnlich der Steuerzahler. Das ist keine blinde Sparwut, es gibt eben auch noch Leute in der Politik, denen fremdes Geld nicht vollkommen egal ist.
      Sicherheitsüberprüfungen muss ich seit 20 Jahren in aller Regelmäßigkeit über mich ergehen lassen, so what.

      • Convex

        Nichts gegen einzuwenden außer: der Bund gibt Milliarde aus für cybersicherheit wird immer gaaaaanz groß propagiert jedoch wo fließt die Kohle hin, sollte man sich mal fragen… wenns schon am Ansatz fehlt und gespart wird…
        wenn man lieber Billigkräfte aus dem Ausland mit migrationshintergrund und islamischer Nähe einstellt anstatt in ordentliches Fachpersonal zu investieren sind die doch selber schuld wenn man auf keinen grünen Zweig kommt…
        Das ist wie beim Hausbau, spart man am Fundament, kann einem auf kurz oder lang die Hütte mal zusammen fallen…

        • Norbert

          Hmmm….. Das sind doch allgemeine „Floskeln“. Wo bleiben die FAKTEN ?

        • Löwe

          Das ist so ein Müll den du hier ablässt. Der Bund beauftragt die gleichen Leute wie die großen Firmen. Weil er a) keine besseren findet. b) in Erklärungsnot käme, warum nicht die etablierten zum Zug kommen, und c) es in Deutschland leider zu wenig fähige IT’ler gibt.

    • Norbert

      Der ist nicht erst seit gestern im Amt, sollte man schon kennen, wenn man sich etwas für die Politik interessiert. Die Leute sind oft im TV, wenn mir wer „neu“ ist, frage ich sofort „Tante Wiki“ und schau mir seine „Vita“ etc. an. Dann erst bilde ich mir ein Urteil ….