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15 Jahre iPod: Was wir ihm alles verdanken

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Der iPod feiert heute seinen 15. Geburtstag – ein Gerät der vielen Innovationen.

Am 23. Oktober 2001, heute vor 15 Jahren, stellte Steve Jobs den ersten iPod vor. Der hatte damals 5 GB Speicher, dank einer großen verbauten mechanischen Festplatte. Die Idee des iPods entstand übrigens enorm spontan: Das Gerät wurde in weniger als einem Jahr entwickelt.

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Auf den ersten iPod folgten insgesamt 25 Generationen, unterteilt in die Geräteklassen „iPod“, „iPod mini“, „iPod nano“, „iPod shuffle“ und „iPod touch“. Während dieser langen Geschichte entwickelte Apple allerhand Innovationen, die letztendlich im Grunde das iPhone möglich gemacht haben. Dies sind die bedeutendsten dieser Entwicklungen:

Mobilität durch transportables Design

Der iPod war Apples erstes erfolgreiches tragbares, mobiles Device. Apple hat durch ihn erstmals mit einem Gerät, das kein klassischer Computer war, Geld verdient. Die Idee des mobilen iPhones wäre Jobs ohne den iPod wahrscheinlich nie gekommen.

Kleine, effiziente aber hochwertige Displays

Das Display des iPods musste klein, flach und stromsparend sein. Nach den anfänglich verwendeten Schwarz-Weiß-Bildschirmen entwickelte Apple bald farbige Screens. Die immer hochwertiger werdenden Displays präfigurierten die Touchscreens der heutigen Geräte

Mobile Version von Mac OS X für Medien-Verwaltung

Für den iPod entwickelte Apple zum ersten Mal einen mobilen Ableger von OS X. Die Herausforderung, ein komplett neues Interface mit einer eigenen Bedienung auf einem so kleinen Display zu realisieren, wurde schnell gemeistert. Auch die damit verbundenen Erfahrungen sind in die Entwicklung des iPhones eingeflossen.

Apples erste eigene Kopfhörer

Mit dem iPod kamen auch Apples erste eigene Kopfhörer. Die originalen Earbuds waren der erste Schritt bis zu den heutigen EarPods, die etwa mit dem berührungsempfindlichen iPod touch mitgeliefert werden sowie den kommenden AirPods.
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Touchpad und Clickwheel

Die 2. und 3. Generation des iPods setzten mit dem Touchpad bzw. Clickwheel neue Maßstäbe. Sie hatten damit nicht mehr nur mechanischen Knöpfe, sondern auch berührungsempfindliche Tasten. Dies waren wichtige Schritte hin zur Entwicklung des Multi-Touch-Displays.

iPod nano mit Flash-Speicher

Während ältere Generationen noch mechanischen Festplatten besaßen, wurde der erste iPod nano mit einem Flash-Speicher ausgeliefert. Dieser Speichertyp steckt auch im iPhone und iPad und wird momentan auch zunehmend in Macs verbaut.

Platzoptimierung: Immer kleinere iPods

Ähnlich wie die iPhones heute, wurden auch die iPods im Laufe der Jahre immer kleiner und flacher. Apple lernte hier viel über die Verkleinerung von Bauteilen und die optimale Platzausnutzung auf kleinem Raum.

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Sprachbedienung beim iPod shuffle

Der iPod shuffle der 3. Generation hatte dann erstmals kein Display, die Menüführung funktionierte durch reine Sprachsteuerung über das Mikro der Kopfhörer. Der iPod sagte beim sprachgesteuerten Wechsel von Songs das Lied oder den Namen der Playlist an – ein erster Schritt in Richtung Steuerung per Sprache.

Der Apple-eigene Dock-Anschluss

Während der erste iPod noch über einen Fire-Wire-Anschluss geladen wurde, bekam die dritte Generation den Dock-Connector spendiert. Dieser wurde auch im iPhone verbaut und beim iPhone 5 durch den Lightning-Anschluss ersetzt.

Apps und kleine Spiele auf dem iPod

Nicht zu vergessen: Der iPod konnte nicht nur Musik und später Videos abspielen und Fotos anzeigen, auf vielen Geräten liefen auch kleine Spiele, die etwas an die heutigen Apps erinnern. Diese konnten auch im iTunes Store erworben werden.

Es ist also auch nach 15 Jahren immer noch deutlich zu sehen: Wir haben dem iPod einiges zu verdanken, vielleicht mehr als viele glauben. Ohne die wichtigen Erfahrungen, die die Firma bei seiner Entwicklung gemacht hat, wäre Apple heute mit mobilen Geräten wahrscheinlich nicht so erfolgreich.

Besitzt Ihr noch einen iPod? Oder wird es für Euch höchste Zeit, dass Apple auch die letzten Modelle einstellt?

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