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Raub, Diebstahl, Displaybruch: Die häufigsten Handyschäden (Grafik)

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Ein iPhone kann schnell mal aus der Hand gleiten und runterfallen – wer kennt das nicht?

Eine robuste Hülle hilft, größere Schäden zu vermeiden. Aber da wir gerade selbst nach einer Unachtsamkeit betroffen sind (ein iPhone 6 wurde auf einer Party geklaut), haben wir uns die Frage gestellt: Lohnt sich künftig eigentlich eine spezielle Versicherung fürs iPhone?

Vorweg: Die Frage lässt sich nicht generell für jeden Nutzer mit Ja beantworten. Aber viele Aspekte eines solchen zusätzlichen Schutzes sind durchaus interessant. Im Fernsehen habt Ihr vielleicht auch schon häufiger Spots von friendsurance gesehen. Unten haben wir eine neue Grafik zum Thema angehängt, die viele spannende Zahlen bietet.

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Was steckt eigentlich hinter einer solchen iPhone-Versicherung und wie hoch sind die Kosten im Jahr? Eine Versicherung fürs iPhone 6 oder 6s startet dabei ab 59,88 Euro pro Jahr. Das sind pro Monat knapp 5 Euro. Eine solche Versicherung schützt gegen Display- und Bruchschäden, Flüssigkeitsschäden, Kurzschluss, Blitzeinschlag, Brand, bietet weltweiten Schutz und 100 Prozent Neuwertsatz. Ein Raub ist aber nur im Premium-Tarif enthalten, der einen Preisaufschlag kostet.

Ein Blick auf die Grafik fördert interessante Daten zutage: So ist das iPhone das Smartphone mit den häufigsten Schadensmeldungen. Eine Reparatur kostet im Schnitt 277,70 Euro. Eine stattliche Summe, die keiner im Fall des Falles gern zahlen möchte. Ein Display-Bruch ist die häufigste Schadensart mit rund 271 Euro Kosten. Bei einem Diebstahl verliert man am meisten Geld: im Schnitt 628 Euro. Wir konnten etwa 600 Euro abschreiben, da wir eben keine Versicherung hatten.

Gerade jetzt im Sommer passieren die meisten Schäden

Auch auffällig: Gerade jetzt im Sommer gibt es die meisten Schadensmeldungen: 59 Prozent. Im Winter sind es „nur“ 41 Prozent. Auch wir wurden während einer Open-Air-Party bestohlen, der Täter wurde nie gefasst, die Ermittlungen hat die Polizei eingestellt. Und die Hausratversicherung zahlte nicht. Gegen Diebstahl und Raub hätte man sich extra versichern müssen…

…und hier sind wir wieder bei iPhone-Versicherungen. Friendsurance.de etwa erlaubt es, bis zu drei Monate nach dem Kauf eine iPhone-Versicherung abzuschließen. Schon mal gut, dass man Zeit zum Überlegen hat. Immerhin kommt so eine Versicherung, bei der sich Schäden online im In- und Ausland rund um die Uhr melden lassen, auch ohne Mindestvertragslaufzeit aus. Sie ist jeden Tag kündbar. In Zeiten von Knebelverträgen ein Plus.

Ebenfalls gut zu wissen: Gibt es innerhalb von 12 Monaten keinen Schaden am versicherten Gerät, gibt es bei Schadensfreiheit bis zu 40 Prozent der gezahlten jährlichen Versicherungssumme am Jahresende als Bonus zurück. Dennoch: Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko liebt und darauf baut, dass dem wertvollen iPhone nichts passiert – oder ob er sich lieber absichern möchte.

So ein iPhone flutscht schon mal schnell aus der Hand  

Generell gilt es, Preise zu vergleichen, möglichst alle Fragen mit dem Versicherer abzuklopfen und dann abzuwägen. Wir hatten bisher auch nie an den Abschluss einer solchen Versicherung gedacht, sind aber durch den iPhone-6-Raub nachdenklich geworden.

Man muss kein Hypochonder sein: Nicht nur die Diebstahl-Gefahr ist ein permanentes Thema, wenn man ein hochwertiges iPhone besitzt. Und so ein iPhone kann ohne Hülle auch aufgrund der glatten Rückseite schnell mal aus der Hand flutschen – und dann hat man den Salat.

Am Ende entscheidet Ihr selbst, was für Euch das Richtige ist. Werft aber auf jeden Fall mal einen Blick auf die „häufigsten Handyschäden 2015“ (Grafik mit freundlicher Unterstützung von friendsurance.de):

 

friendsurance Grafik

(Foto kaputtes iPhone: 123rf.com/JanFaukner)

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