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Dollar zu Euro! Apple und die seltsame Währungsumrechnung

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In den USA verkauft Apple das kleine 16 GB iPhone SE für 399 Dollar, bei uns kostet es 489 Euro.

Diese seltsame Rechnung sorgt für große Verwunderung bei Usern. Auch wir könnten heute unser Office mit ausgedruckten Mails zu diesem Thema pflastern. So schreibt beispielsweise Andreas:

„Hallo, iTopnews. Ich bin kein Wirtschaftsexperte, aber das muss ich auch nicht sein. Jeder erkennt, dass mit der Umrechnung von Dollar zu Euro bei Apple etwas nicht stimmt. Ich ärgere mich maßlos und würde mich freuen, wenn Ihr das Thema aufgreift.“

iPhone SE drei Geraete

Die Märchensteuer

Der Dollar-Preis (399 $) beinhaltet nicht die Mehrwertsteuer, der Euro-Preis (489 €) schließt die Mehrwertsteuer bereits mit ein.

Die Rechnung

Rechnen wir mal nach: 399 Dollar sind 355,48 Euro (heutiger aktueller Kurs bei Erscheinen dieses Artikels). Dazu kommen Mehrwertsteuer und hierzulande Urheberrechtsabgabe. Entspricht: rund 448 Euro insgesamt.

Apple verkauft das iPhone in Deutschland aber für 489 Euro. Die Lücke: 41 Euro.

Die Lücke in der Schweiz

Auch hier sind die Umrechnungskurse seltsam: In der Schweiz verlangt Apple 479 Franken. Rechnet man einmal nach, bleibt eine Lücke von 54 Franken. Dahinter steckt allem Anschein nach der Gedanke, Währungsschwankungen sehr großzügig anzupassen, um nicht jede Woche neu auf die Schwankungen mit anderen Verkaufspreisen reagieren zu müssen. Offenbar wird die Range hier recht weit ausgelegt.

Das Fazit

Nimmt man den deutschen Euro-Preis zum Dollar-Kurs, ergibt sich annähernd, dass Euro und Dollar im Verhältnis 1:1 stehen müssten, damit 489 Euro den 399 Dollar entsprechen würden. Aktuell sieht es aber so aus: 1 US-Dollar = 0,890947969 Euro.

Wie seht Ihr die Währungsumrechnung von Apple? Nachvollziebar oder ärgerlich?

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