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Jobs Video bleibt nach Sieg vor Gericht unter Verschluss

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Freispruch im iPod-Prozess: Steve Jobs‘ Aussage kurz vor seinem Tod wird trotz Apples Gericht-Erfolg nicht öffentlich gemacht.

Steve Jobs hatte Mitte 2011 eine eidesstattliche Aussage vor dem US-Gericht gemacht. Grund: Der Prozess gegen Apple, dessen Sammelklage von 8 Millionen Usern der Firma vorwarf, Kunden mit iPod-Käufen und iTunes-Accounts in ein Monopol einzusperren und so von anderen Herstellern abzukapseln. Die Video-Aufnahme der Aussage wurde während des Prozesses mehrfach unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor Geschworenen und Journalisten abgespielt.

iPod classic

Das US-Gericht hat nun beschlossen, so ein Bericht von Apple Insider, dieses Video nicht öffentlich zu machen. Grund: Die schriftlichen Berichte über das Video seien erhellend genug, außerdem würde bei einer Veröffentlichung „das Urteil bestimmt anders aussehen“, so der Richter Gonzales Rogers. Apple befürwortete diese Entscheidung mit der Begründung, dass ein solcher Schritt nicht nur diesen, sondern auch „zukünftige Prozesse behindern würde“.

Apple von allen Anklagaepunkten freigesprochen

Der iPod-Hersteller wurde diese Woche im iPod-Prozess von allen Anklagepunkten freigesprochen. Inwiefern Jobs‘ Aussage diese Entscheidung begünstigte, bleibt unklar. Fest steht jedoch, dass Apple durch den Freispruch durchaus ernste finanziellen Schäden erspart blieben: Bei einer Verurteilung hätten Apple bis zu 1 Milliarde Dollar Strafzahlung gedroht.

(Autor: Lukas)

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