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NDR: Datenschutz-Streit um Kameras in Apple Stores

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NDRinfo vermeldet einen seltsamen Streit zwischen Apple und Hamburger Datenschützern. Es geht um Apple Stores.

Laut einer Pressemitteilung des Radiosenders haben sich der Hamburger Landesdatenschutz-Beauftragte Johannes Caspar und Apple wegen der umfangreichen Kamera-Überwachung im Apple Store am Hamburger Jungfernstieg in der Wolle. Apple kennzeichnete die versteckte Kamera-Überwachung im Laden nicht ausreichend. Zweimal soll die Behörde eine Nachbesserung gefordert haben, Apple habe auch zweimal reagiert, aber nach Meinung der Datenschützer noch nicht ausreichend nachgebessert. Gefordert wird offenbar eine klarere Kennzeichnung, dass in den Apple Stores diverse Überwachungs-Kameras angebracht sind, dies sei nicht im, sondern bereits vor dem Laden klar herauszustellen, finden die Beamten.

Ähnliche Streitereien gibt es offenbar in Frankfurt und München um Apples Stores. Laut NDRinfo begann der Streit im Herbst 2011, die Datenschützer beriefen sich auf das Bundesdatenschutz-Gesetz. Demnach müssen versteckte Kameras erkennbar gezeichnet sein. Apple habe dies dann auch getan, laut Datenschützern „rechts unten neben der Eingangstür, etwa in Kniehöhe“ per Schild. Dies sei aber nicht ausreichend, finden die Datenschützer. Apple beruft sich in dem Streit womöglich auf Design-Richtlinien, die intern zu beachten sein. NDRinfo zitiert auch einen Sprecher von Apples Deutschland-Zentrale. Dieser sagt dem Radiosender: „Die Apple Retail GmbH hat die Hinweise angebracht und wird auch in Zukunft den gesetzlichen Hinweis-Pflichten nachkommen.“ Ob es tatsächlich mit Design-Richtlinien zusammenhängt, wollte der Sprecher hingegen nicht kommentieren.

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