Sicherheitskonferenz: FBI-Forensiker nennt Apple „böse Genies“

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Auf der International Conference of Cyber Security hat ein FBI-Forensiker Apple attackiert.

Stephen Flatley nannte die Software-Entwickler von Apple „böse Genies“. Der Grund für diese Titulierung: Durch Apples Fokus auf Sicherheit werde seine Arbeit, und die seiner Kollegen, immer schwieriger und zeitaufwändiger.

Passwort-Hash-Methode verschärft

So habe Apple beispielsweise die Passwort-Hash-Methode geändert. Dadurch könne bei Brute-Force-Angriffen statt 45 Passwörtern pro Sekunde nur noch eines – alle 18 Sekunden – ausprobiert werden.

Lob für israelische Sicherheitsfirma

Statt zwei Tagen, so der FBI-Sicherheitsexperte, dauere es nun zwei Monate, um ein Passwort herauszufinden. Der Forensiker fasste zusammen, Apple sei gut darin, „geniales bösartiges Zeug anzustellen“.

„An welchem Punkt versucht es nur, die Dinge aufzuheben und an welchem Punkt muss die Strafverfolgung durchkreuzt werden?“ fragte Flatley rhetroisch. Und lobte mehrfach die israelische Sicherheitsfirma Cellebrite, die mit Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt zusammenarbeitet, um Geräte zu entschlüsseln.

Auch FBI-Direktor fordert Aufhebung der Verschlüsselung

Flatleys Aussage folgt auf die Äußerungen von FBI-Direktor Christopher Wray, der nur einen Tag zuvor (iTopnews.de berichtete), gegen die Verschlüsselung von Smartphones gewettert hatte.  Wray forderte die Aufhebung der Verschlüsselung. Dies sei ein „dringendes Problem der öffentlichen Sicherheit“.

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