iPhone-Erfinder Tony Fadell warnt vor zu viel Zeit am Smartphone

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iPhone-Miterfinder Tony Fadell macht sich Sorgen wegen der Allgegenwart von Smartphones.

In einer Serie von zehn Tweets brachte Fadell seine Sorge zum Ausdruck, dass sich viele Nutzer von Smartphones viel zu häufig mit ihrem Handy beschäftigen. Er sendete seinen „Tweetstorm“, nachdem zwei Investoren einen offenen Brief verfasst hatten, in dem Apple aufgefordert wurde, die elterliche Kontrolle von iOS zu verbessern.

Fadell: Auch Eltern können zu viel am Smartphone kleben

Damit soll Apple Eltern dabei helfen, die Nutzung des iPhones leichter zu kontrollieren und einzuschränken. Laut Fadell kämpfen Erwachsene aber genauso wie Kinder mit der übermäßigen Nutzung von Smartphones.

„Erwachsene in Großbritannien verbringen täglich mehr als acht Stunden mit dem Betrachten von Bildschirmen, Kinder etwa 6,5 Stunden“, warnt der Ex-Apple-Manager. „Ignorieren Sie nicht den Zusammenhang zwischen Social Media-Nutzung und Depression.“ Und weiter: „Wir sollten wissen, wo die Grenze liegt, und wann wir zur Sucht übergegangen sind. Unsere Smartphone-‚Flasche‘ muss uns sagen, dass wir genug haben.“

Tech-Firmen in der Verantwortung

Damit vergleicht Tony Fadell, der als „iPod Godfather“, als Pate des iPods, bekannt wurde, den übermäßigen Smartphone-Gebrauch mit Alkoholismus. Seine Forderung: „Apple Watches, Google Phones, Facebook, Twitter – die Firmen sind so gut darin, uns dazu zu bringen, einen weiteren Klick zu machen, der noch mehr Glückshormone wie Dopamin ausschüttet.Sie haben jetzt eine Verantwortung und müssen anfangen, uns dabei zu helfen, unsere digitalen Abhängigkeiten über alle Nutzungen hinweg zu verfolgen und in den Griff zu bekommen.“

Seit 2008 Kindersicherung am iPhone

Apple hat auf Bedenken hinsichtlich der Verwendung seiner Produkte durch Kinder reagiert, indem es die in iOS integrierte Kindersicherung und andere Schutzfunktionen für Kinder verteidigt hat. „Wir denken stets darüber nach, wie unsere Produkte eingesetzt werden, und welche Auswirkungen sie auf die Nutzer und die Menschen um sie herum haben“, so das Unternehmen in einer Presseerklärung. „Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und sind bestrebt, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen und zu übertreffen, insbesondere wenn es um den Schutz von Kindern geht.“

Apple machte deutlich, dass es bereits 2008 begonnen hat, Kindersicherungen in iOS anzubieten, und sagte, dass in naher Zukunft weitere Funktionen hinzukommen werden.

(Via iDownloadBlog)

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