StreamOn: Telekom widersetzt sich Auflagen der Bundesnetzagentur

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Die Fronten beim Thema StreamOn verhärten sich offenbar immer weiter. 

Jetzt hat der Telefonanbieter nämlich offiziell verlauten lassen, dass man nicht vorhabe, die Auflagen der Bundesnetzagentur bezüglich des hauseigenen Daten-Angebots StreamOn zu erfüllen. Die Rechtslage für die Forderungen der Behörde sei unzulässig.

Die Behörde hatte die Ausweitung von StreamOn aufs Ausland (Stichwort EU-Roaming) angemahnt.

Außerdem hatte die Bundesnetzagentur Anfang Oktober geurteilt, dass Teile des Dienstleistungsprodukts gegen die gesetzliche Netzneutralität, also die gleichberechtigte Behandlung aller Teilnehmenden am Datenverkehr, verstoße – iTopnews.de berichtete.

Das Problem ist dabei nicht das Konzept StreamOn – kostenfreie Nutzung bestimmter Online-Dienste (wie Spotify, Apple Music und Netflix) im Mobilfunknetz ohne Belastung des vertraglichen Datenvolumens –, sondern die Tatsache, dass dabei manche Dienste benachteiligt werden.

Telekom drohen hohe Bußgelder

Sollte die Telekom weiterhin der Auflage, StreamOn aufs Inland zu beschränken, nicht Folge leisten, drohen laut einem Bericht von Golem hohe Bußgelder.

Gegen diese könnte das Unternehmen dann aber auch gerichtlich vorgehen. Immerhin soll die Telekom der Bundesnetzagentur ihre Sichtweise jetzt noch mal in einem zusätzlichen Schreiben erläutert haben.

 

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