Im wichtigen Markt China: Apple lässt Samsung weit hinter sich

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Die Loyalität der iPhone-Kunden übertrifft die der heimischen Marken in China um mehr als das Doppelte.

Statt zu Samsung zu greifen, kaufen junge Chinesen bevorzugt günstige Smartphones chinesischer Marken. Aber um die Treue der Kunden zu Marken wie Huawei oder Xiaomi ist es schlecht gestellt.

Kunden, die bereits ein iPhone besitzen, entscheiden sich doppelt so häufig auch beim nächsten Kauf wieder für ein Smartphone aus Cupertino.

iPhone bleibt das weitverbreitetste Smartphone

In China wurden bisher 171 Millionen iPhones abgesetzt. Laut einem Bericht der Korea International Trade Association besitzt das iPhone somit die weiteste Verbreitung im Reich der Mitte.

Auf dem zweiten Platz folgt Huawei mit 132 Millionen verkauften Smartphones. Samsung landet abgeschlagen mit nur 48 Millionen Verkäufen auf dem sechsten Platz.

Bei den Neuverkäufen wurde das iPhone inzwischen von chinesischem Marken auf deren Heimatmarkt überholt. Am härtesten aber trifft es dort Samsung – gegen die Flut an Neuveröffentlichung im Bereich der Low-Budget- und Mittelklasse-Handys kommen die Südkoreaner nicht an.

63 Prozent kaufen Low-Budget-Smartphones

Laut dem Bericht sind nur 6,3 Prozent der chinesischen Käufer bereit, mehr als 600 Dollar für ein Smartphone auszugeben. Dieses hochprofitable Marktsegment wird mit einer absoluten Mehrheit von Apple dominiert.

Mit nur 3,4 Prozent ist Samsungs Marktanteil im chinesischen Premiumsektor verschwindend gering. 63 Prozent der Kundschaft greifen zu Smartphones, die weniger als 300 Dollar kosten.

Aufgrund der geringen Markentreue in der Einstiegsklasse liegt es nahe, dass Chinas Jugend sich verstärkt dem iPhone zuwenden könnte, sobald sie wirtschaftlich auf eigenen Füßen steht.

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