Die Trends der IFA (2): Best of Wohnen, Fitness, Gesundheit, Haushalt

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Weiter geht’s mit unserem Best of IFA. Nach Teil 1 (hier nachlesen) jetzt der zweite Teil.

Wir fassen für Euch die Top-Trends der Elektronikmesse in Berlin (seit heute offiziell gestartet/bis 6. September) zusammen.

Im 2. und letzten Teil geht es jetzt um Wohnen, Fitness, Gesundheit und Haushalt.

Wohnen im Trend

Die neue Herrin im schlauen Zuhause heißt Alexa – denn zahllose Geräte auf der IFA lassen sich mit Amazons Sprachsteuerung bedienen. Das klingt dann so: „Alexa, Wohnzimmerecke in 60 Prozent Blau beleuchten“, zum Beispiel mit den Luminea-Glühbirnen von Pearl (ab 15 Euro).

Der Münchner Smart-Home-Pionier Elgato (Foto oben) bringt einen neuen vernetzten Rauchmelder, ein Türschloss zum Öffnen mit dem Smartphone und eine App-gesteuerte Gartenbewässerung. Und bei ShadeCraft wird sogar der Sonnenschirm schlau: Der Sunflower („Sonnenblume“) für 2.700 Euro richtet sich automatisch nach der Sonne aus – und erzeugt die dafür notwendige Energie mit Solarzellen selbst.

Fitness und Gesundheit im Trend

Bin ich schön? Diese Frage beantwortet der schlaue Spiegel HiMirror (359 Euro). Er analysiert das Gesicht und die Haut seiner Nutzerin oder seines Nutzers. Pickel, Falten, Muttermale, Augenringe, müde Haut – dem Spieglein an der Wand bleibt nichts verborgen. Es liefert eine Analyse, und Vorschläge zur Verbesserung. Verschiedene Hautbilder lassen sich vergleichen, zum Beispiel nach der Verwendung einer neuen Creme.

Viel Bewegung und Sport können fürs gute Aussehen nur nützlich sein. Fitness-Marktführer Fitbit zeigt in Berlin seine erste Smartuhr, deren Funktionen mit der Apple Watch vergleichbar sind. Großer Unterschied: Die Apple-Uhr muss jeden Abend an die Steckdose, die Fitbit Ionic (350 Euro) soll mindestens vier Tage durchhalten.

Und auch Hörgeräte werden schlau. Das ReSound LiNX 3D (Foto unten) kommt mit drahtloser App-Steuerung. Das hat zwei große Vorteile: Je nach Umgebung lässt sich das Hören per App auf dem Smartphone oder der Apple Watch exakt einstellen, unter anderem mit einem Tinnitus-Filter. Und Musik oder der Ton des Fernsehers werden per App direkt aufs Ohr übertragen. Der Hersteller verspricht zwischen 40 und 80 Prozent besseres Hören als mit konventionellen Geräten.

Und weil es irgendwann garantiert wieder Winter wird, präsentiert Gesundheits-Spezialist Beurer eine App-gesteuerte Matratzenunterlage. Die CosyNight (ab 200 Euro) lässt sich von Smartphone oder Tablet aus vorwärmen. Dabei sind sogar verschiedene Wärmezonen einstellbar. Nie mehr kalte Füße im Bett – im November oder Dezember bestimmt ein himmlisches Gefühl!

Haushalt im Trend

In Sachen Staubsaug-Roboter liefern sich die großen deutschen Hersteller einen verbissenen Dreikampf. AEG zeigt den RX9 für 1.299 Euro (Foto unten), Bosch den Roxxter mit Alexa-Steuerung für 1.199 Euro, und Miele den Scout RX2 Home Vision für 829 Euro.

Der Miele kostet am wenigsten, kann aber am meisten. Denn er saugt nicht nur, sondern dient dabei auch als Überwachungskamera. Seine Besitzer können also von unterwegs aus zusehen, wie der Scout saugt, und was ansonsten noch zuhause los ist.

Das klingt beinahe so kurios wie die Kühlschränke mit App-Anbindung, die schon seit Jahren auf der IFA herumgeistern. Doch aus dem Gag soll nun Ernst werden, dank drastisch gesunkener Preise. Liebherr will künftig einen Großteil seiner Modelle vernetzen und mit Kameras im Inneren ausstatten. Vom Supermarkt aus nachzuschauen, ob noch Butter im Kühlschrank ist, könnte also doch noch alltäglich werden.

Per App werten die Internet-Kühlschränke außerdem Rezepte aus, und setzen nur fehlende Produkte auf den Einkaufszettel. Generell wollen die Hersteller weg von den langweiligen weißen Kästen, deshalb bietet Bosch für seine Vario-Style-Kühlschränke leicht wechselbare Türen in 19 Farben an.

Von LG kommt mit der TwinWash (2.400 Euro) eine Doppel-Waschmaschine mit kleiner Zusatztrommel (Foto oben). So lässt sich oben die große Buntwäsche erledigen, und gleichzeitig unten die Feinwäsche. Für kleinere Waschgänge genügt dann die energiesparende Mini-Trommel.

Und was macht Apple auf der IFA? Nichts…

Schwänzt wie immer die IFA – und zeigt seine Neuheiten eine Woche später am 12. September erstmals in seiner neuen Ufo-förmigen Konzernzentrale in Cupertino/Kalifornien. Im Mittelpunkt steht das neue iPhone 8 mit randlosem OLED-Bildschirm.

Apples wichtigste Neuentwicklung seit dem ersten iPhone 2007.

Zu sehen sind dann auch die überarbeiteten Modelle iPhone 7s und 7S Plus (ab 899 Euro) sowie die dritte Generation der Apple Watch und die neue Fernsehbox Apple TV 5, dann erstmals mit 4K-Bildauflösung.

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