High Sierra auf aktuellen Macs: Dateisystem APFS ist Pflicht

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Im September erwarten wir macOS High Sierra – mit einer ganz entscheidenden Änderung.

Das Dateisystem auf dem Mac wird damit vom bisherigen HFS+ auf Apples neues Dateisystem APFS umgestellt. Dass diesem neuen Standard, der auch ältere Macs spürbar beschleunigt, die Zukunft gehört, steht außer Zweifel.

Die Präsentation zuletzt auf der WWDC war überzeugend – so viel Tempo beispielsweise im Mac-Finder haben wir noch nie erlebt.

Eine Nachricht ist allerdings neu: Auf Macs mit SSD-Speicher wird APFS tatsächlich verpflichtend – das hat Apple jetzt in einem gerade aktualisierten Support-Dokument bestätigt, das es bisher noch nicht auf Deutsch gibt. In der entscheidenden Passage heißt es:

„Wenn Sie auf macOS High Sierra aktualisieren, werden alle Rechner mit Flash-Speicher automatisch konvertiert. Systeme mit Festplatten und Fusion Drives werden nicht auf APFS umgestellt. Es ist nicht möglich, die Umstellung auf APFS abzulehnen, es gibt kein Opt-out.“

Obwohl APFS auf iPhone und iPad bereits zuverlässig läuft, hatten Experten Apple-Nutzern, die ihren Rechner im täglichen Arbeitseinsatz brauchen, dazu geraten, mit der Umstellung auf APFS womöglich noch zu warten. Denn schlechte Erfahrungen mit Apple-Neuerungen gibt es mehr als genug.

Komplettes Update verschieben?

Diese Möglichkeit besteht bei aktuellen SSD-Macs nun also nicht. Wer vorsichtig sein will, hat nur eine Chance – mit dem kompletten Update auf High Sierra erst einmal abzuwarten und die Erfahrungen anderer Nutzer zu beobachten. Bei iOS verlief die Umstellung auf APFS mit iOS 10.3 im letzten März zwar problemlos. Doch beim Mac mit seinen vielen externen Programmen und enormer Hardware-Peripherie sind die Anforderungen deutlich komplexer.

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