Lernen in der Zukunft: Wie Apple sich für Bildung einsetzt

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Apple setzt aktuell mit vorbildlichen Initiativen wichtige Ausrufezeichen im Bildungssektor.

Seit 40 Jahren gehört das Thema Bildung zu Apples DNA. Dies setzt sich bis heute fort: Kinder lernen inzwischen mit iPads die digitale Welt kennen, viele Studenten kommen ohne ihre iPads und MacBooks im Studium kaum mehr aus – und auch im Beruf helfen Apple-Geräte vielfältig bei der (Weiter-)Bildung.

Kein Wunder, dass Cupertino weiter stark in diesen Bereich investiert.

Bildung im Informatik-Bereich steht derzeit stärker denn je im Vordergrund. Da bis 2020 bis zu 800.000 Stellen in den Bereich IT und Computing unbesetzt bleiben könnten, will Apple dabei helfen, jungen Menschen Programmierkenntnisse näherzubringen. Eine wegweisende Initiative. Tim Cook betonte dieses Anliegen sogar in einem Gespräch mit US-Präsident Trump.

Mit der Programmiersprache Swift und der ergänzenden App Swift Playgrounds wurde bereits vor längerer Zeit der Grundstein gelegt. Neue Initiativen bauen nun darauf auf. Schließlich gilt, wie hier im Video zu sehen: Jeder kann programmieren.

Grundlegende Code-Techniken spielerisch und kompetent vermitteln

Im Fokus stehen dabei unter anderem der neu verfügbare Mac-Kurs App Development with Swift – und das beachtliche Trainings-Programm Apple Teacher (hier geht es zur Sonderseite).

Beide Angebote sollen praktische Erfahrung im Umgang mit Code (der Sprache der digitalen Zukunft) vermitteln. Während der Mac-Kurs, zu dem es auch ein deutsches Handbuch gibt, vor allem die Arbeit mit der Programmierumgebung Xcode lehrt, werden beim Apple Teacher Programm Lehrer in der Didaktik von IT-Inhalten geschult.

Mithilfe eines iTunes U Kurses Swift Playgrounds: Programmieren lernen 1&2 können Lehrer, die sich hier für das Programm anmelden können, den Schülern grundlegende Code-Techniken und so das allgemeine Lösen von Problemen beibringen.

Apple Teacher: Lernen und Vernetzung zugleich

Interessierte Lehrer finden hier auch ein kompaktes Handbuch zu dem Lehrprogramm. Es ist ein Leitfaden zur Einrichtung von Lehrangeboten in Kooperation mit Apple, der nicht nur einzelne Schulen und Bildungseinrichtungen zur Teilnahme motiviert, sondern gleichzeitig auch Möglichkeiten der Vernetzung der Lehrern und Schülern gleichermaßen aufzeigt.

Gerade für Lehrer ist das praktisch: Schließlich haben die meisten Lehrer selbst nie das Programmieren gelernt. Und die Schüler profitieren, da sie wichtige Ressourcen direkt im Unterricht digital geliefert bekommen. Für Gelerntes werden sie sogar belohnt.

Apple Teacher: Seit Mai auch in Deutschland

Wer das Weiterbildungs-Programm Apple Teacher noch nicht kennt: Zunächst hatte Apple Apple Teacher 2016 in den USA an den Start gebracht. Im Januar 2017 folgten Großbritannien, Schweden, Dänemark und die Niederlande. Seit Mai ist Apple Teacher nun auch in Deutschland verfügbar. Gut zu wissen: Die Ressourcen von Apple Teacher basieren auf echten Klassenzimmer-Szenarien.

Haben Lehrer alle acht Abzeichen im Apple Teacher Learning Center erhalten, sind sie offiziell Apple Teacher und sie erhalten danach das offizielle Apple Teacher Logo.

Tim Cook: „Lösungen für die Probleme von morgen finden“

Tim Cook brachte es angesichts eines Besuchs einer Londoner Grundschule auf den Punkt:

„Wir denken, dass Coden in jeder Schule angeboten werden sollte, weil es so wichtig ist wie jede Art von Zweitsprache. Mit Code-Kenntnissen können Kinder helfen, Lösungen für die Probleme von morgen zu finden.“

Apple versucht also, den großen Schirm, den das Unternehmen als internationale Firma aufspannen kann, zur besseren Kommunikation zwischen Generationen, Ländern und natürlich Experten und Bildungshungrigen zu nutzen. Nur so kann in der Tat eine verantwortungsbewusste, vielseitige und kreative digitale Zukunft gesichert werden.

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  • Ichbleibich

    Auch hier steckt neben dem Thema „etwas Gutes tun“ auch Strategie hinter. Denn damit wird nach und nach die Programmierung für windows das Wasser abgegraben. Ich habe über Jahre bei einem der größten Kugellagerhersteller gearbeitet. Die haben Maschinenbau-Universitäten mit Katalogen überschwemmt. Denn wer während der Ausbildung mit einem guten Werkzeug gearbeitet hat wird es im Berufsleben weiter verwenden.