Apple und AR: Neue Zahlen, Pläne von IKEA und mehr

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Nach der WWDC-Keynote gibt es ständig neue Infos über Augmented Reality und Apple.

So schätzt etwa die International Data Corporation (IDC), dass die Menge ausgelieferter Exemplare von AR- bzw. VR-Headsets bis 2021 bei über 100 Millionen Geräten pro Jahr liegen wird. Derzeit pendelt sich die Zahl bei 10 Millionen ein.

Grund dafür sei die voranschreitende Popularisierung des Marktes, zu der jetzt ja auch Apple beiträgt. Das Engagement von Cupertino, so die Experten der IDC weiter, dürfte vor allem zur Stärkung des Marktanteils von Augmented Reality Software beitragen, welche momentan in ihrer Bedeutung abgeschlagen hinter VR-Entwicklungen liegt.

IKEA im Herbst mit AR-Shopping-App für iOS 11

Ein Beispiel für geplante AR-Software mit ARKit, Apples neuer API für diesen Bereich, stellen etwa die Pläne von IKEA dar. Wie Digital.se berichtet, wird der Möbelhersteller mit dem Start von iOS 11 im Herbst ein neues Shopping-Tool mit AR-Funktionalität vorstellen.

Mit diesem können User IKEA-Produkte dank einer App virtuell in die Kamera-Aufnahmen ihres Heims projizieren. Wie alle anderen AR-Apps wird auch dieses Tool nur auf einem iPhone 6S oder neueren Geräten funktionieren.

ARKit und Hardware: Test von Apples Entwicklungs-Kit

Um die Möglichkeiten von ARKit bereits mit der iOS 11 Beta auszuprobieren, stellt Apple Entwicklern auf Anfrage bekanntlich auch Test-Entwicklungskits mit einer passenden externen Grafikkarte zur Verfügung. Die Kollegen von iMore konnten ein solches Kit bereits testen und liefern in ihrem zugehörigen Beitrag einige Infos.

Geliefert wurde ihnen neben der Radeon RX 580 Karte mit 8 GB RAM ein zugehöriges Case von Sonnos und ein USB-C Hub, um es mit den neuesten MacBooks verbinden zu können. Das ging wohl auch sehr leicht. Anschließend wurde eine HTC Vive Brille mit der auf macOS 10.13 High Sierra optimierten SteamVR Software verbunden.

Schon war es möglich, einen virtuellen Raum für die Brille zu generieren. Der aktuelle Stand erlaubte den Testern aber nicht viel mehr mit dem Kit. Es konnte also nur gesagt werden, dass AR mit aktuellen MacBook Pros möglich ist – aber nicht, wie performant die Software mit bestimmter Hardware wirklich ist.

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