Apple plant: iPad in jedem Krankenhaus

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Geht der Plan von Apple, gibt es bald in jedem Krankenhaus iPads.

Die Tablets sollen an die Patienten während ihres Aufenthaltes ausgegeben werden. Sie ermöglichen es, einen einfacheren Zugriff auf die eigenen Gesundheits-Daten zu bekommen, ohne gleich immer das Krankenhaus-Personal fragen zu müssen. Auch Surfen und Chatten soll möglich sein.

iPad löst die Papier-Krankenakte ab

Bisher ging die Entwicklung in diesem Bereich jedoch relativ langsam voran. Apple versucht nun, in den sehr lukrativen Markt einzusteigen. Das iPad Pro soll den Einstieg in diesen Sektor markieren, wie FastCompany berichtet.

Schon jetzt gibt es speziell für den Einsatz in Krankenhäusern entwickelte Apps, die Patienten den Aufenthalt einfacher machen. Neben der Krankenakte bietet sich das iPad natürlich an, um aus dem Krankenbett Kontakt zur Familie oder Freunden zu halten.

Im Cedar Sinai Medical Center in Los Angeles werden bereits iPads an Patienten ausgegeben. Sie kommunzieren mit Krankenschwestern, lesen in Ruhepausen Zeitschriften, informieren sich über Nebenwirkungen von Medikamenten und mehr. Hier löst das iPad bereits die Papier-Krankenakte ab.

HealthKit, ResearchKit und CareKit: Apple hat passende Plattformen

Seit 2009 werden in den USA Gesundheitsdaten digitalisiert. Die Investitionen von 35 Milliarden US-Dollar machen sich langsam bemerkbar. Im gesamten Gesundheitssektor werden sogar 3 Milliarden US-Dollar pro Jahr ausgegeben. Apple profitiert – mit HealthKit wurde eine entsprechende Plattform eingerichtet, die auf die Nutzung in der Medizin ausgerichtet ist.

Weitere Apple-Projekte sind in diesem Bereich ResearchKit und CareKit, gedacht für Ärzte und Forscher, um die Medizin weiterzubringen. Gleiches gilt für die Hauspflege, die über Apples Plattformen deutliche Vorteile bringt. Auch deshalb entscheiden sich in den USA immer mehr Krankenhäuser für Geräte von Apple.

 

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