Nach Lattners Abgang: Zwei weitere Verantwortliche verlassen Apple

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Nach Chris Lattner (zu Tesla) noch ein Abgang bei Apple: Daniel Gross verlässt das Unternehmen.

Vor drei Jahren wurde Gross‘ AI-Fima „Cue“ von Apple aufgekauft. Das Produkt war ein persönlicher Assistent, der möglichst klug diverse Informationen preisgeben sollte.

Nun sucht Gross jedoch neue Herausforderungen und verlässt das Machine-Learning-Department. Er wechselt zu Y Combinator, einer Firma, die junge Startups finanziell fördert.

Siri

KI-Spezialist Gross träumt vom nächsten Startup

Gleichzeitig geht wie berichtet auch Chris Lattner, der die Teams von Swift und Xcode leitet. Während Tesla sich über den Neuzugang Lattner freut, verriet Daniel Gross, dass er es in Zukunft möglicherweise erneut mit einem Startup versuchen wolle, wie 9to5Mac berichtet.

Ebenfalls nicht mehr in Cupertino an Bord: Matt Casebolt, als Designer mitverantwortlich für die Touch Bar im MacBook Pro, fürs MacBook Air und für den Mac Pro, hat ebenfalls gekündigt. Auch er wechselt – wie Lattner – zu Tesla.

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  • Tamashii1978

    Tesla ist halt geil an der Konkurrenz vorbeigegangen in seinen Entwicklungen und hat viele Dinge umgesetzt, die die eingeschlafene Autoindustrie nie in Angriff genommen hat, und damit meine ich nicht nur elektrisches Fahren, sondern auch die Bediehnung usw.
    Apple zieht zwar auch immer noch Sachen an der Konkurrenz vorbei durch, aber eben nicht nur „geiles“… 🤔

    • mea sententia

      Vor allen Dingen hat unsere Industrie die Batterieentwicklung verpasst. Arroganz und Ignoranz! Tesla baut gerade die „Giga Factory“ , nicht nur Batterien für PKW sondern auch für die autonome Hausversorgung.

      • Chris aus Do

        Tesla will den Markt mit Akkus überschwemmen. Also extreme Preissenkungen verursachen.

        Ich glaube nicht so ganz, dass die deutsche Industrie alles verpasst hat.
        Die Mineralöl-Lobby ist einfach noch zu stark. Viele Unternehmen werden bezahlt, dass bestimmte Entwicklungen nicht auf den Markt kommen.
        Das ist in der Autoindustrie, wie auch bei dem Pharmakonzernen so.
        Im Moment lässt sich so erstmal noch genug Geld verdienen und dass ist das einzige, was die interessiert.

        • mea sententia

          Zumindest haben sie zu spät begonnen, sie glaubten das aussitzen zu können.
          Daimler hat z.B. vor ~ 2 Jahren eine Batteriefirma gekauft. Und sie dann schnell wieder verkauft. Dann war Pause. Jetzt bauen sie im Osten wieder eine Batteriefirma mit VW, glaube ich. Da ist wieder nicht schnell genug Geld geflossen beim ersten Versuch (Shareholder Value?).
          Tesla soll im Bundesgebiet an den Autobahnen schon viele Ladestationen für E-Autos haben. Bei unseren Firmen gibt es zu viele unterschiedliche Plug-ins. Da funktioniert nicht viel, oder man muss ein Kabelequipment mit unterschiedlichen Steckern mitnehmen .Unsere Firmen versuchen jetzt schnell aufzuholen, aber Tesla ist weit voraus.

  • cleeee

    Ich hoffe, dass diese Person weiter zu Teslas großem Erfolg beiträgt. In jedem Fall hat er sich einen sehr innovativen Autohersteller ausgesucht, der neben Hardware auch was von Software versteht. Ich wünsche Tesla das größtmögliche Glück für den Autopilot und das Model 3 in diesem so wie in den nächsten Jahren.