Komponist: „Apple Music hat meine 122 GB Musik gelöscht“

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Der Komponist James Pinkstone glaubt, Apple Music habe seine Musikbibliothek gelöscht.

Dies schreibt er in einem längeren Artikel in seinem Privatblog Vellum (via SPIEGEL Online). Einige Tage nach dem Abschluss eines Apple Music-Abos waren die Daten angeblich einfach alle weg. Pinkstone kontaktierte dann nach eigenen Aussagen den Apple Support. Am Telefon wurde ihm nur gesagt, dass Apple Music solche Dinge tun könnte.

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Mehr noch: Apple Music überschreibe standardmäßig lokale Musikdateien zugunsten offline gesicherter Songs. Der Streaming-Dienst hätte demnach die interne Festplatte von Pinkstones Mac geleert, um Platz für Apple Music zu schaffen. Der Komponist macht daher im weiteren Verlauf des Berichts Apple für den Verlust seiner ganzen Musikbibliothek und persönlichen Kompositionen verantwortlich.

Pinkstone könnte einen Fehler gemacht haben

Wie SPIEGEL Online vermutet, ist allerdings nicht auszuschließen, dass Pinkstone unrecht in seiner Beurteilung des Falls hat. Er könnte selbst einen Fehler gemacht haben: Wenn User iCloud-Biblitotheken von Apple Music auf den Rechner laden, anstatt es umgekehrt zu handhaben, kann die eigene Bibliothek mit ersterer zusammengeführt oder letztere überschrieben werden.

Kein Einzelfall

Hat Pinkstone dies gemacht und im entsprechenden Dialog „Überschreiben“ angeklickt, könnte er der Löschung eigener Dateien zugestimmt haben. Es scheint also, dass Apple Music für viele User immer noch sehr unverständlich ist: Auch der SPIEGEL erwähnte im Zusammenhang mit Pinkstones Fall einige weitere User, denen Ähnliches passiert ist. Der Komponist konnte seine Dateien aber zum Glück noch über ein Backup retten.

Läuft Apple Music bei Euch fehlerfrei?

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