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Gar nicht cool! Riesenärger um Kickstarter-Kühltruhe

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Vor knapp zwei Jahren sorgte eine Kühltruhe bei Kickstarter für einen neuen Rekord.

Die Entwickler von „The Coolest Cooler“ sackten rund 11,4 Millionen Euro für ihre Truhe ein, die mit Lautsprecher, Mixer und vielen weiteren Gags wie der feuchte Traum für jedes Barbecue klang.

The Coolest Cooler

Mittlerweile hat sich die Angelegenheit aber in eine ziemlich uncoole Richtung entwickelt. Die Truhe gibt es zwar wirklich, aber der Hersteller scheint es mit der Seriosität nicht allzu genau zu nehmen. Nach monatelangen Lieferverzögerungen tauchte der coole Cooler plötzlich auf Amazon auf – während die Backer, die auf Kickstarter bereits vorab bezahlt hatten, weiterhin warten mussten.

Zwei Drittel der Unterstützer haben bis heute keine Kühltruhe. Und nun will der Hersteller weitere gut 85 Euro von ihnen, damit sie ihr Gadget bekommen – angeblich für „beschleunigten Versand.“ Offenbar ist der Firma das Geld ausgegangen, und sie sucht derzeit Investoren für weitere 13,2 Millionen Euro – von denen ein Drittel nur dafür notwendig wäre, die Kühltruhen zu produzieren, die auf Kickstarter längst bezahlt wurden.

Morddrohungen gegen den Firmenchef

The Verge erzählt die ganze uncoole Geschichte, und spricht vom „größten Desaster auf Kickstarter“. Gegen Firmenchef Ryan Grepper liegen mittlerweile sogar schon Morddrohungen vor.

Wie sind Eure Kickstarter-Erfahrungen?

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Kickstarter oder Indiegogo gemacht? iTopnews-Autor Jörg hat zweimal bezahlt, bei der Smartwatch Pebble und beim Smartbutton Flic – und musste sich zweimal über monatelange Lieferverzögerungen ärgern. Die Pebble kam am Ende gar nicht, aber wenigstens gab’s das Geld zurück. Fazit seither: Nie mehr Kickstarter oder Indiegogo! Schreibt uns, was Ihr erlebt habt, wir sind gespannt.

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