9,7 Zoll iPad Pro: So urteilen die ersten Tester (Presseschau)

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Die ersten Medienvertreter durften bereits das kleinere iPad Pro testen. So fällt ihr Urteil aus.

Am 31. März werden die ersten von Euch (und auch wir) das neue 9,7 Zoll iPad Pro in den Händen halten. Wer sich noch unschlüssig ist, kann hier die ersten Testurteile von Vorab-Testern nachlesen.

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Hier die Übersicht der wichtigsten Tests:

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„Herausstehende Kameras stört nicht“

Das kleinere iPad Pro sei seinem größeren Bruder ebenbürtig, so Rene Ritchie von iMore. Die bessere Kamera überzeugt. Obwohl sie heraussteht, störe sie nicht. Auch nicht beim Arbeiten mit dem Apple Pencil. Außerdem überzeuge das Display, das auch den DCI-P3-Farbraum abdeckt und dadurch brillanter wirkt. Eher stört den Tester, dass das iPad Pro keine USB 3.0-Schnittstelle hat:

„Beyond the numbers, colors do look slightly better and more vibrant to my eyes, especially reds and magentas.“

„Unterwegs kann ich mir nicht besseres vorstellen“

Matthias Kremp von Spiegel Online schwärmt von der Leistung des Gerätes. Er kann sich kein besseres Tablet als Unterwegs-Computer vorstellen. Auch die Kamera und der Bildschirm überzeugen ihn. Einziges Manko: Der happige Preis.

„Als Tablet mit der Möglichkeit, es auch mal als Unterwegs-Computer zu benutzen, kann ich mir derzeit nichts besseres vorstellen. In Kombination mit dem Smart Keyboard ist es ein extrem leichtes Beinahe-Notebook.“

Kunststoffrille beim LTE-Modell „stört“

Dieter Bohn von The Verge sieht das iPad Pro etwas kritischer. Die Leistung sei sehr gut für ein iPad, doch er bezweifelt, dass das ein Kaufargument für iPad-Besitzer ist. Bohn glaubt, dass eher PC-Nutzer neue Käufer des Pros werden können. Er kritisiert die herausstehende Kamera und die Kunststoffrille beim LTE-Modell.

„On stage, Phil Schiller identified his preferred competition: 5-year-old PCs that millions of people are still using. Convincing them is apparently easier than convincing people who currently own iPads.“

„Preiserhöhung gerechtfertigt“

Lance Uranoff von Mashable gefällt besonders das detailversessene Design. Auch er lobt die Power und die gute Zusammenarbeit zwischen iPad, Apple Pencil und dem Smart Keyboard.

„Did Apple just raise the price of the best iPad? Yes, it did. Is it worth it? When you consider the components and storage in the $599, 9.7-inch iPad Pro, absolutely.“

„Extrem effektive Laptop-Alternative“

David Phelan vom Independent gefällt besonders der Sound der vier Lautsprecher, das atemberaubende Display und die Leistung in einer so dünnen Form. Ihm gefällt das Arbeiten mit Touchscreen, Pencil und Keyboard so sehr, dass er sich wundert, warum Apple kein MacBook mit Touchscreen bringt.

„And it turns the iPad Pro into an extremely effective laptop alternative, complete with touchscreen, unlike Apple’s own laptops. In fact, the touchscreen works so well with the iPad Pro and keyboard, it’s hard to think Apple isn’t considering making a MacBook with touch-sensitive display.“

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Deine Meinung ist wichtig

  • Laut Bild derzeit „das beste Gerät am Markt“, nur die Akkulaufzeit schwächelt: „Das iPad Pro hielt im Akku-Test nur vergleichsweise kurze siebeneinhalb Stunden durch. Das iPad Air 2 und das große iPad Pro hatten rund zehn Stunden erreicht.“

    • o.wunder

      Vielleicht war die FaceBook App installiert?

      • Snackbaer

        ??

      • Ich habe jetzt beide iPads Pro. Der Akku hält beim großen merklich länger. Ich habe auf beiden Geräten einen Videofilm zwei Stunden übers WLan gestreamt. Danach hatte das große iPad noch 87 %, das kleinere nur noch 74 %.

    • Peter

      Laut Bild… ?

    • Kartoffelsack

      Ups, dass mit der Laufzeit überrascht ;-(
      Wobei ja bei iPad innerhalb einer Serie in der Vergangenheit teils auch schon recht unterschiedliche Laufzeiten nachgewiesen wurde. Damals ging es drum, dass Apple wohl Prozessoren verschiedener Hersteller verbauen ließ. Die Sache mit dem GB wissen wir wahrscheinlich erst mit Sicherheit, wenn das Dingens mal auseinander genommen wird.

      • Es sind 2 GB RAM. Inzwischen habe ich es. Man merkt aber keinen Unterschied in der Performance zum größeren iPad. Im Benchmarktest schneiden sie fast identisch ab. Der Akku hält beim Filmstreamen im WLan etwa 8 Stunden durch, beim größeren iPad Pro deutlich länger.

  • o.wunder

    Ich denke auch dass der Preis in Ordnung geht angesichts der Features. Wer die nicht braucht, zB Pencil, ist gut bei dem günstiger gewordenen iPad Air aufgehoben. Laptop Ersatz dürfte es wohl nur für weniger Spezialfälle sein. Ich würde als Laptop Ersatz ein MacBook vorziehen, das auch den Vorteil hat auf dem Schoß mit Tastatur gut benutztest zu sein und die Apps sind eben umfangreicher, ebenso ist eine USB C Schnittstelle, und bei anderen MacBooks sogar noch mehr, direkt vorhanden. Ein SD Card Slot und eine USB Buchse würden der iPad Pro Linie noch gut stehen, nein sie fehlen sogar definitiv, denn was nützt ein handliches Gerät wenn noch zig Adapter mitgeschleppt werden müssen?

  • Berbrumm

    Ich bin mal auf die Verkaufszahlen gespannt, bei dem Wucherpreis.
    Bei einigen Anbietern wurde der Preis für den großen Bruder gesenkt, so daß teilweise nur 20,- – 30,- Euro Preisunterschied bestehen. Da würde ich dann den großen Bruder wählen.

  • lolobyte

    Definitiv kein Laptop Ersatz!
    Das iPad ist seit je her in meinen Augen eher ein Gerät zum konsumieren von Inhalten und als Surfmaschine anzusehen.

    Zum produktiven arbeiten fehlt ihm einfach ein vernünftiges Dateimanagement mit der jede App interagieren kann. Ich möchte doch nicht für jede popelige Datei über eine Cloud gehen.

    Außerdem sind Apps bei weitem nicht mit dem Funktionsumfang ausgestattet wie ihre großen Brüder.

    Zudem muss ich immer noch mit dem Finger draufpatschen weil eine Mausunterstützung ungewollt ist.
    Der Stift ist nur die halbe Lösung und außerdem als Mausersatz nich wirklich brauchbar da ich den Handballen genau wie auch beim Finger von der Tastatur anheben muss.

    • o.wunder

      Du musst nicht für einen Datenaustausch innerhalb eines iOS Gerätes über die Cloud gehen. Die meisten Apps unterstützen die Weiterleitung der Daten über das Aktionsmenü (kleiner Kasten mit Pfeil). Allerdings führt das dann zur Daten Vervielfachung. Im Prinzip hast Du schon Recht das eine Datenablage , unabhängig von den Apps, unter iOS fehlt.

      • Mic

        Nicht nur im Prinzip! Der fehlende echte Dateimanager a la Finder IST das größte, unnötigste und unverständlichste Manko in iOS seit jeher! Dieser vollkommen unsinnige Zwang, meine Dateien ausschließlich innerhalb von Apps ablegen und bearbeiten zu können, ist für mich der hauptsächliche Hinderungsgrund, das iPad als vollwertigen mobilen Notebook-Ersatz nutzen zu können. Ich will keine Kopien!! Und ich hatte bereits 2010 vor Erscheinen des ersten iPad auf ein Mac-Tablet gehofft. Und hoffe immer noch…

  • WaveMan

    Na dann bin ich mal gespannt wie das Teil so läuft. Hab mir das Teil nit 128 Gb/ Cellular in Rose Gold bestellt.
    Mit 1009€ ist es sicher kein Schnäppchen aber im Vergleich zu meinem 64 Gb iPhone 6S finde ich es wieder günstig.

  • iSepp13

    1000€ für ein Tablet ???
    (Auch wenn es ein gutes ist)
    Dafür weniger Speicher ?

    Dazu dann noch Pencil und Keyboard für über 250€
    Dafür die Tastatur ohne QWERTZ ?

    Nein, das ist beileibe kein Kaufargument !!!

    Ich hoffe  bekommt so richtig einen Dämpfer ?
    Wenn das iPad Air 2 und das iPad mini 4 statt des Gewinnschinders iPad Pro 9,7″ gekauft wird…
    Und wenn das iPhone SE ein Renner wird…

    … dann kapieren vielleicht auch die ‚Birnen‘ in Cupertino mal was ?

    Schade drum – hätte gerne ein iPad – aber da mache Ich nicht mit…
     sollte Pencil und Keyboard beilegen
     soll die €-Umrechnung anpassen

    … dann wird das iPad Pro 9,7″ ‚preiswert‘ und ein Renner