9,7 und 12,9 Zoll iPad Pro: Das sind die Unterschiede

    10

Wir erklären, worin sich das neue 9,7 Zoll iPad Pro vom 12,9 Zoll-Modell unterscheidet.

Auf dem ersten Blick sieht das neue 9,7 Zoll iPad Pro wie eine äußerlich geschrumpfte Variante seines im Herbst vorgestellten großen Bruders mit 12,9 Zoll-Display. Doch auch in Sachen Features gibt es trotz vieler Ähnlichkeiten einiges, was das kleine iPad Pro kann, das große aber nicht.

iPadpro_neu_1

Die größten Unterschiede betreffen die Kamera. Das neue, kleine iPad Pro hat eine 12MP-Kamera auf der Rückseite verbaut, das große iPad Pro nur eine 8MP-Kamera. Die Blende und auch der Blitz sind beim 9,7 Zoll iPad Pro besser. Auch die Frontkamera ist mit 5MP besser als die 1,2MP-Version beim 12,9 Zoll iPad.

ipadpro_neu_2

In Sachen Video liegt das kleine iPad ebenfalls vorn. Es kann 4K-Video mit 30fps aufnehmen, das größere Modell „nur“ 1080p-Video mit 30fps. Einziger Nachteil des kleineren Modells in Sachen Kamera: Die Linse steht, wie bei den aktuellen iPhones, deutlich vom Gehäuse ab, was vielen Usern optisch sehr missfällt.

Akkuleistungen wegen Gerätegröße gleichauf

Beim Akku sind beide Geräte gleichauf, mit beiden sollt Ihr 10 Stunden lang im Internet surfen können. Das 9,7 Zoll iPad Pro lädt aber vermutlich schneller wieder komplett auf. Dies dürfte dadurch zustande kommen, dass das 9,7 Zoll-Gerät 6,1mm, das größere 6,9mm dick ist, also auch mehr Platz für eine größere Batterie bietet.

ipadpro_neu_3

Das neue Display des 9,7 Zoll-iPads ist hingegen wieder deutlich besser als das des großen. Dank True Tone-Technik reflektiert es weniger und ist außerdem auch heller als alle bisherigen iPad-Displays. Letzter Unterschiedsbereich: Die Mobilfunk-Verbindung. Mit erstmals in einem iPad verbauter LTE Advanced Technik ist das kleine iPad Pro im LTE-Netz bis zu 50 Prozent schneller als das große Gerät.

Zusammenfassung

Insgesamt ist also deutlich erkennbar, wie viel Arbeit und modernste Technik Apple in das 9,7 Zoll iPad Pro gesteckt hat. Das kleine Tablet besticht durch außerordentlich viele Verbesserungen. Es übertrumpft in vielen Fällen seinen großen Kompagnon und stellt somit ein legitimes Produkt innerhalb des iPad-Lineups dar, welches einige Kaufargumente für sich behauptet.

iPad Pro mit 9,7″ hier kaufen

Teile
in diesem Artikel

Anzeige

Deine Meinung ist wichtig

  • Mit dem Pro mag ich ehrlich gesagt auch nicht durch die Straßen oder sonst wo mit rumlaufen um bloß Foto’s zu machen…um draußen damit zu Arbeiten was zu Zeichen oder zu Zocken zu gerne…

    • Ich nehme für Fotos auch immer nur das iPhone, weil es handlicher ist.

    • Kartoffelsack

      Typischer Einsatz eines 9,7″ iPads Pro wäre übrigens auch im Sport für Bewegungs- und Haltungsanalysen mit Video- und Fotofunktionen. Da kommt die 240 Bilder pro Sekunde in kleiner Auflösung beim neuen 9,7er echt gelegen. Allgemein nutze ich die Foto- und Videofunktion meines aktuellen iPads tatsächlich sehr oft 😉
      Das 12″ hingegen ist tatsächlich eher ein Arbeitsgerät, oder vielleicht auch als PC-Ersatz für den ausschließlich heimischen Einsatz. Deren Absatz dürfte momentan eher gering sein.

  • Convex

    Gekauft!

  • Hinzu kommt, dass viele Apps immer noch nicht für das 12,9 Zoll-Display angepasst sind, was wiederum für das kleinere iPad spricht.

  • Im LTE-Netz 50 % schneller dürfte in der Praxis nicht zu spüren sein, da die Netze vor Ort selten Höchstgeschwindigkeit bieten. Display heller als bisher? Ich schalte es selten auf höchste Helligkeit, um Akku zu sparen. Man müsste mal ausprobieren, ob es bei Sonne besser zu erkennen ist. Es soll ja auch reflexionsärmer sein. Außerdem soll das kleinere eine um 25 % bessere Farbsättigung haben. Die Frage ist, ob das in der Praxis erkennbar ist. Die bisherigen Displays haben ja schon eine hervorragende Farbwiedergabe. Gut finde ich, dass jetzt auch 256 GB möglich sind. Preislich rückt da das iPad aber stark an das Mac Book heran, besonders wenn man noch das Smart Keyboard ordert, das ärgerlicherweise wieder nur mit amerikanischer Tastatur erhältlich ist.

  • o.wunder

    Das neue uPad ist gelungen, allerdings teuer. Gut zu wissen dass es das dann nächstes Jahr preiswerter gibt. Im Moment ist das iPad Air ein heißer Kaufkandidat.

    Das sie immer noch keine deutsche Tastatur anbieten ist schon traurig.

  • Özcan

    Unglaublich apple baut ein größeres pad und dann auch noch schlechter als ein kleineres !!! Lächerlich ?????????