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Neue Malware-Attacken infizieren über 20.000 Android Apps

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Drei irreversible Adware-Hacks zwingen Android-Nutzer zum Umtausch.

Android wird von einer neuen, großen Malware-Infektion heimgesucht. Drei Adware-Hacks namens Shuanet, ShiftyBug und Shedun infizieren momentan Android-Apps auf einem gefährlich tiefen System-Level. Unter den betroffenen Apps sollen auch Facebook, Twitter, Snapchat, WhatsApp und Google Now sein.

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Insgesamt sind es bis zu 20.000 betroffene Apps, berichtet Lookout. Geklonte App-Versionen werden auf Drittanbieter-Seiten heruntergeladen und haben anschließend Zugriff auf sensible Smartphone-Daten. Die Malware infiziert dabei die Software auf System-Ebene. Das bedeutet, dass sie sogar einen Neustart des Handys oder eine App-Neuinstallation überleben könnte.

Auch Deutschland unter den Zielländern

Beginnen die Hacks der Software zu schaden, könnte daher sogar ein Umtausch des Geräts vonnöten sein. Besonders betroffen sind dabei die USA, Deutschland, Iran, Russland, Indien, Jamaica, Sudan, Brasilien, Mexiko und Indonesien. In vielen dieser Länder verzeichnet Apple bereits seit einigen Monaten steigende Wechsler-Zahlen von Android zu iOS.

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Der Hack könnte diesen Trend verstärken, da er Usern klare Nachteile des Open Source-Modells Android zeigt. Android-Apps können von obskuren Drittanbietern angeboten werden und nur schwer vom Smartphone gelöscht werden. Eine gesicherte, zentralisierte Distributionsumgebung wie der App Store kann solche Probleme beseitigen.

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