WhatsApp in Brasilien gesperrt, Telegram profitiert

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WhatsApp steht in Brasilien unter Druck: Ein Richter hat die landesweite Sperrung des Dienstes angeordnet.

Hintergrund der Sperrung ist offenbar die Verschlüsselungs-Politik von WhatsApp. Schon zuvor hatte es Untersuchungen gegeben, bei denen sich WhatsApp laut einem Bericht von TheVerge geweigert haben soll, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Post vom Gericht für die Provider

WhatsApp soll Anfang des Monats eine erste Anordnung, den Dienst in Brasilien zu verbieten, angefochten haben. Wohl ohne Erfolg. Eine neue richterliche Anordnung, WhatsApp zu sperren, soll den Providern des Landes inzwischen vom Gericht zugestellt worden sein.

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Das Problem: Aufgrund der End-to-End-Verschlüsselung kann WhatsApp bei behördlichen Anfragen keinerlei Abschriften von Chats und Messages zur Verfügung stellen. Da WhatsApp keine eigenen Büros in Brasilien unterhält, ist die Facebook-Tochter nun darauf angewiesen, dass die Provider die Sperre wieder aufheben.

2,5 Millionen neue Telegram-Kunden

Von der WhatsApp-Blockierung profitieren offenbar andere Messenger. So vermeldeten die Betreiber des Telegram Messengers bis zu 100 Neuanmeldungen pro Sekunden, nachdem die Sperre für WhatsApp amtlich war. So habe man in kurzer Zeit in Brasilien 2,5 Millionen neue User gewinnen können.

WhatsApp Messenger
Soziale Netze
iPhone
(1148832)
129 MB
Gratis
Telegram Messenger
Soziale Netze
uni
(5507)
133 MB
Gratis

(Autor: Toby)

 

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