‘Liquidmetall in den nächsten Jahren kein Thema!’

Datum: Mai 3, 2012 um 07:42 Uhr | Autor:  | Tags: , , , , | Artikel kommentieren


Hartnäckige Gerüchte behaupten, dass Apple sowohl das kommende iPhone als auch eine neue MacBook-Generation aus Liquidmetall fertigen könnte. Vor zwei Jahren hat Apple die Exklusiv-Rechte am Material der Liquidmetal Technologies gekauft, nun meldet sich der Co-Erfinder der Technik, Atakan Peker, zu Wort. In einem Interview hat Business Insider nachgefragt, die Antwort macht wenig Hoffnung auf einen Liquidmetall-Body irgendeines Apple-Produkts:

“Ausgehend von der Größe der MacBooks und der Messlatte der Apple Produkte, gehe ich nicht davon aus, dass Liquidmetall-Gehäuse bei einem MacBook zum Einsatz kommt in den näheren Zukunft. Viel wahrscheinlicher ist es, dass kleine Komponenten und Bauteile wie Drehgelenke oder Befestigungs-Bügel. Ein MacBook-Gehäuse, wie beispielsweise der Unibody, würde zwei bis vier Jahre Entwicklungszeit benötigen. Ich erwarte eher, dass Apple unsere Technologie in einem neuen, revolutionären Produkt nutzen wird. So ein Produkt könnte ein innovatives User Interface mit Design verschmelzen lassen, und es wäre sehr schwer, es zu kopieren mit anderen Materialien. Bis Liquidmetall aber ausgereift und für die Massenproduktion geeignet ist, müssten bestimmt noch zwischen 300 und 500 Millionen Dollar über einen Zeitraum von drei bis 5 Jahren investiert werden.”

Klingt nicht besonders optimistisch. Natürlich könnte es sich hier auch nur um gezielt gestreute Fehlinformationen handeln, um die Konkurrenz aufatmen zu lassen und am Ende mal wieder alle zu überraschen. In wenigen Monaten sind wir vermutlich schlauer.


Ähnliche Artikel